Tolle Tempel und 400km Straße

Wir haben trotz 4-spuriger Straße vorm Fenster gut geschlafen. 8:30 ist Abfahrt und das Frühstück ist nicht erwähnenswert. Bevor wir einige Tempel besuchen suchen wir eine Post um rauszukriegen wie viel man auf eine Postkarte kleben muss. Die 40 Baht, die ein Verkäufer in Bangkok uns sagte, stimmen. Der Postbeamte erzählt, dass es kaum noch Nachfrage gäbe, deshalb auch kaum noch Briefmarken sondern die Aufkleber. Schade eigentlich.

Ayutthaya

Ayutthaya war vom 14. bis zum 18. Jahrhundert die Hauptstadt des siamesischen Königreichs Ayutthaya. Nach der Post schauen wir uns 4 der 400 sehr alten Tempel an. Das „Wat Maha That“ ist seit 1991 Weltkulturerbe.

Die meisten Stupa, Tempel und Mauern sind nicht nur sehr alt sondern auch ziemlich kaputt. Allerdings hat dies einen ganz besonderen Charme. Es ist Samstag und viele Thai kommen zum Beten her. Einige Touristen verhalten sich dermaßen daneben, dass man sich wirklich schämen muss. Einige erkennt man an der Sprache und fragt sich ob sie sich auch so in einer Kirche verhalten würden? Chookiat lässt uns immer ausreichend Zeit zum fotografieren! Die brauchen wir auch bei den zahlreichen Motiven, die sich hier bieten. Zu Beginn sogar mit etwas blauem Himmel.

Nach Sukhothai

Nun geht es weiter nach Sukhothai. Das ist relativ weit zu fahren – etwa 400km. Landschaftlich hat da Thailand wenig zu bieten. Es gibt keine Erhebungen, Hügel oder gar Berge. Nur wenn man durch eine Ortschaft oder Stadt fährt ist mal was los. Unser Fahrer fährt auch konstant bei 2500 Touren um die 90 km/h. Das immer gleichbleibende Geräusch schläfert ein, aber wir halten uns tapfer.

Mittagspause

Es gibt Gott sei Dank einige Pausen um einen Café zu trinken oder ne Kleinigkeit zu essen zu besorgen. Bei einem Strassenstand halten wir an. Chookiat kennt die Besitzerin seit langem und er hält wohl immer hier. Eine hiesige Spezialität sind frittierte Früchte. Die salzigen Bananenchips sind zum Niederknien!

Die letzte Stunde regnet es teils sehr heftig. Hier wird die Landschaft auch schöner. Reisfelder, Berge, große Bäume. Gegen 17:00 kommen wir in „Alt Sukhothai“ im Hotel an. Es liegt an einem kleinen Flüsschen was jetzt allerdings anständig angewachsen ist. Von der Rezeption zu den Zimmern führt eine Brücke darüber – viel fehlt nicht mehr!

Aufgrund der abgeschiedenen Lage und des Wetters werden wir wohl im Hotelrestaurant essen gehen. Zwar gibt es nicht weit einen Nachtmarkt, an dem wir vorbei gefahren sind. Dafür bräuchte man aber gerade Gummistiefel.

Einfach nur lecker!!

Karte

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6 Replies to “Tolle Tempel und 400km Straße”

  1. Hi ihr 2! Endlich hab ich mal die Zeit gefunden bei euch rein zu schauen…. Sukhothai hat uns besonders gut gefallen….wenn wir nicht mit einer Gruppe unterwegs gewesen wären…hätten wir uns dort a Radl gemietet…die Anlage ist riesig. Jetzt werde ich öfter mal rein schauen. Das Essen in Thailand ist natürlich sowieso der Hammer. Esst für mich mit. Alles liebe

    • Fahrrad hatten wir heute. Wenn wir die ganze Zeit für Dich mit essen sollen, müssen wir in Australien Diät machen. Wär auch blöd.

    • Nix aussortieren. Das war die Vorspeise, geröstet und gewürzt. Leider nicht ganz so gut wie wir die in Laos mal hatten. Selbige waren mit Zitronengras-hmmm.

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