Wenig Schlaf in vollen Zügen (genießen)

Leider wird es zu schnell dunkel. Schade. Wir haben gehofft noch etwas von der Landschaft zu sehen.

Gegen 19:00 werden die ersten Betten runtergeklappt und hergerichtet. Das macht ein Mitarbeiter der für unser Abteil zuständig ist. Überhaupt scheint Personal nicht das Problem zu sein. In rot sind mehrere vom Bordrestaurant unterwegs, in blau Reinigungspersonal und braune Uniformen die Schaffner und der im Abteil Zuständige.

Um 8 ist dann scheinbar Bettruhe angesagt. Alle Betten werden gemacht. Elke will unbedingt oben schlafen. Wir lesen noch etwas und versuchen dann zu schlafen, was gar nicht so leicht ist. Hier im Norden gibt es anständige Höhenunterschiede und enge Kurven. Die Thai haben eine Spurweite von 1,4m – also Schmalspur. Das merkt Elke oben ganz gut. Irgendwann hat man sich an das Geratter und Geschockel gewöhnt und döst weg.

Innerhalb der Koje mit zugezogenen Vorhang ist es auch nicht mehr so kalt. Richtig Schlafen ist das zwar nicht, aber besser als 13 Stunden sitzen.

Um 7:20 kommen wir in Bangkok im ganz neuen Bahnhof an. Der ist noch so neu, dass die Rolltreppen nicht funktionieren und es noch keine Beschilderung gibt. Wir haben 50 Minuten Zeit den Zug nach Hua Hin zu finden. Nachdem wir der Herde zur einzig funktionieren Rolltreppe gefolgt sind, kommen wir in eine Halle gigantischen Ausmaßes. Leider gibt es auch hier keinerlei Hinweise zu weiteren Verbindungen. Plötzlich steht eine Dame vor uns die so aussieht als könne sie uns helfen. Ja, der Zug nach Hua Hin geht ab Gleis 7. 200m weiter in der Halle wäre das Gate. Tatsächlich steht dort sogar ein Schild! Es geht hier wie in China. 10 Minuten vor Abfahrt darf man erst auf den Bahnsteig. 

Schon wieder sitzen 😐

Auch dieser Zug ist heftig runtergekühlt. Es fällt uns auf, dass auch hier,  wie in China, die Sitze in die jeweilige Fahrtrichtung gedreht werden können. Auch läuft permanent einer rum und versorgt die Leute mit Essen und Trinken. Am Service gibt es nix zu meckern. 

Es ist zwar ein Expresszug, aber gefühlt hält er an jeder Gießkanne und wenn Züge entgegenkommen müssen wir lange warten. Wenigstens ist es taghell und wir können die Landschaft genießen. Es wird viel Reis, Papaya und Kokosnüsse angebaut. Außerdem gibt es viele Tümpel in denen scheinbar Fisch gezüchtet wird. In den Reisfeldern und an der Tümpeln lauern tausende von Reihern und Störchen auf Beute. So viele Störche haben wir noch nie gesehen. 

Am Bahnhof von Hua Hin

Um 12:30 kommen wir in Hua Hin an. Mein lieber Schwan – hier ist was los! Nix wie weg! Außerdem ist es brüllend heiß hier. Wir trollern zur Touristeninformation und fragen nach Busverbindungen zum Flughafen in Bangkok. Die Zugverbindung ist schlicht und ergreifend schlecht. Wir bekommen alle Infos die man dafür braucht und noch nen Stadtplan obendrauf. Später kaufen wir online direkt 2 Fahrkarten für Donnerstag. 

Zum Hotel lassen wir uns von einem TukTuk bringen. Das liegt direkt am Meer. Unser Zimmer hat „nur“ 46m2, dafür aber einen großen Balkon mit Blick zum Meer. Eigentlich war der Plan im Meer zu schwimmen, aber bei einem ersten Rundgang sehen wir 3 riesige Quallen und das Wasser ist Pipiwarm. Na, schauen mer mal. Schnell noch Wasser kaufen und dann abzur Klimaanlage – es ist nicht auszuhalten. Das ist einfach nicht ….. OK. Hab ich schon Mal erwähnt!

Beim Abendessen

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2 Replies to “Wenig Schlaf in vollen Zügen (genießen)”

  1. Hallo Thomas, an Deinem vielgeliebten Arbeitsplatz gibt es immer eine Klimaanlage!!
    Vieleicht wäre das eine gute Alternative… 🙂

    • Hallo an den „Mittelpunkt der Arbeit und geballten Kompetenz
      Klimaanlagen gibt es hier auch. Meistens sogar mit schönerer Aussicht, aber nur selten mit so angenehmen Kollegen. (Elke meint: Schleimer 😁)
      Ich hoffe es geht euch ohne mich, oder gerade deswegen, gut. Liebe Grüsse an Alle und ich schwitze lieber noch n paar Tage vor mich hin. Freitag geht’s nach Australien, da sollte es etwas kühler sein.
      Viel Freude bei der Arbeit 😀

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