Heute steht zuerst Chinatown auf dem Programm. Wir schlendern durch einige Gassen mit tatsächlich noch niedrigen, alten Häusern. Um die MRT-Station herum sind aber nur nicht besonders aufregende Touristengeschäfte.




In diesem Viertel soll auch der größte Wohnkomplex der Welt stehen. Wir sehen einen auf den die Beschreibung passt. Aber der größte der Welt..??

Wir kommen an einem hinduistischen Tempel vorbei. Der Kontrast mit den Hochhäusern drumherum ist sehr interessant.

Weiter geht es durch Geschäftsstrassen bzw. -gassen. Es sind sehr enge Gassen mit bunten Häusern und ebensolchen Geschäften.


Außer in Little India und Chinatown haben wir noch keine Geschäfte gesehen in denen man Obst und Gemüse hätte kaufen können. Wir haben keine Ahnung wo die Unmengen von Essen herkommen. Sowas wie ‚Ausserhalb der Stadt‘ gibt es hier ja nicht.

Durch Gassen laufen wir zu einem buddhistischen Tempel in dem ein Zahn Buddhas sein soll. Aller guten Dinge sind 3 und deshalb schauen wir uns noch den Thian Hock Kong Tempel an. Dort kann man sehr bequem per Kreditkarte spenden. Spendenquittung wird auch direkt ausgedruckt.


Jetzt ist es aber auch langsam genug. Wir brauchen eine Pause und trinken in einer kleinen Coffee Bar einen leckeren, wenn auch teuren Café. Es ist schon wieder sehr heiß und nur im Schatten auszuhalten. Angeblich sind es nur 33°C, aber es fühlt sich an manchen windstillen Ecken deutlich heißer an.
Auf Empfehlung einer Arbeitskollegin von Elke, die ein paar Jahre hier gelebt hat, fahren wir noch nach nach Kampong Glam einer muslimisch / arabischen Enklave.
Bevor wir allerdings in dieses Viertel kommen steht ein imposantes Gebäude am Park View Square. In der Lobby des Geschäftsgebäudes gibt es die Atlas Bar in der es über 1000 verschiedene Gin-Sorten geben soll. Gin mag ich nicht, aber die Lobby hat was! Witzig ist auch, dass wir, vollkommen falsch angezogen für diese 5-Sterne-Bar, in der man wohl Sektflaschen für 6stellige Beträge bekommt, hier einfach so reinspazieren dürfen und noch nicht Mal schräg angeguckt werden. Das wäre bei uns schwer vorstellbar.




Wir mäandern durch schöne enge Gassen mit Geschäften und interessanter Wandmalerei. Man sieht aber auch, dass alles sehr touristisch ist. An der Moschee kumuliert alles und nun reicht es uns wirklich für heute. Es dürstet uns nach einer Dusche.




Heute Abend gehen wir mit Stefan Essen und wollen uns danach noch die Lightshow am Marina Reservoir ansehen.