Unser letzter Tag in HCMC

In dem Gebiet nördlich und östlich des Hotels waren wir bisher noch nicht. Dort gibt es die Pagode des Jadekaisers und den Botanischen Garten.

Wie immer machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Direkt un die Ecke ist eine Schule oder Uni und die Schüler sitzen an der Straße und frühstücken. Es scheint sie überhaupt nicht zu stören, dass sie auf Auspuffhöhe ihre Suppe löffeln. Wir staunen da immer wieder Bauklötze.

Wer kein Ladengeschäft hat, sitzt, möglichst nahe, an der Straße. Nicht nur Essen und Trinken werden angeboten sondern auch jede Menge Dienstleistungen. Luft für Mopedreifen oder Reparatur der Mopeds und Schlosser die einem Schlüssel nachmachen oder mitgebrachte Schlösser reparieren. Losverkäuferinnen sieht man auch oft. Am häufigsten sind allerdings Männer die Mopeds bewachen und platzsparend einparken. Sie tragen fast immer eine Uniform und wir fragen uns ob das eine offizielle Arbeit ist; braucht man da eine Ausbildung oder Genehmigung für?

Die Pagode finden wir nicht. Dafür stolpern wir über einen kleinen Markt in dem keinerlei Touristen zu sehen sind. Auch der Botanische Garten entpuppt sich eigentlich als Zoo und der hat nun keinen guten Ruf. Also lassen wir das. Aber die Entscheidung welchen Eintritt man zahlen müsste ist interessant. Es wird nach Körperhöhe entschieden.

Wir gehen in ein Katinat Café. Das ist eine vietnamesische Kette und der Café dort ist ganz gut. Während wir runterkühlen, überlegen wir uns das Museum der schönen Künste zu besuchen. Es soll ein sehr schönes Gebäude sein.

Das Museum finden wir und heute kostet es noch nicht Mal Eintritt. Die Kunstwerke gefallen uns nur zum Teil, aber das Gebäude hat wirklich was. Es gibt einen uralten Aufzug, der leider nicht mehr geht, ein großzügiges Treppenhaus und die Bodenfliesen sind klasse.

Wir sind jetzt über 5 Stunden unterwegs und es reicht.


Nach dem obligatorischen „Tee“ auf der Dachterrasse, versuchen wir Online-CheckIn bei Vietjet für morgen. Klappt aber nicht. Das hatten wir nun aber schon öfter bei den kleinen Airlines. Also morgen am Flughafen.

Das Taxi haben wir bereits an der Rezeption organisiert. Mal schauen ob das klappt. Wir haben, bei Abflug 16:25, genügend Puffer.

Wir gehen nochmals in ein Restaurant was uns gut gefallen hat. Es hat vietnamesische Küche und ist vor allem leise! Zum Abschluss leisten wir uns im Propaganda für fast eine halbe Million Dong 2 Glas Wein und ein Wasser mit Sprudel.

7 Antworten auf „Unser letzter Tag in HCMC“

    • Wolltet ihr nicht dieses Jahr euer Badezimmer renovieren?
      Vor allem waren die Fliesen in jedem Stockwerk und Raum anders. Immer toll!
      Wir könnten Dir die Kloschüssel und den Deckel aus dem Hotel anbieten. Das war beides ausgepreist 😂.

          • Das reicht dann aber nur für ein sehr kleines Bad. Vielleicht kann man die von Alibaba über AliExpress an Amazon schicken und von DHL ausliefern lassen. Dann sind sie bestimmt zollfrei, weil keiner mehr weiß wo sie her sind. Oder man deklariert sie als Werbematerial für sozial-kommunistische Weiterbildung. Da fällt uns schon was ein.

  1. Beeindruckend wie man auf Motorrädern schlafen kann, auch sehr ordentlich wie die Schuhe abgestellt werden, mal vor den Motorrad, mal auf den Fussstützen. Nur wie kommen die aus den Schuhen in die Schlafposition ohne mit den nackten Füssen den Boden zu berühren oder bin ich zu pingelig?

    • Moinsen
      Das selbe hab ich auch gedacht. Wahrscheinlich machen die sich da keinen Kopp drum. Andererseits, warum sollte man sie sonst SO hinstellen? Ich hab mich nicht getraut zu fragen.
      Aber die entspannte Haltung ist beneidenswert!

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