Unser letzter Tag in Luang Prabang

Beim Frühstück erzählt uns der Besitzer / Leiter des Hotels, dass in 3 Tagen das Neujahrsfest beginnt. Die Laoten feiern dann 3 Tage lang. Die Vorbereitungen sehen wir schon seit ein paar Tagen. Fähnchen werden aufgehängt, Springbrunnen sprudeln, Standnummern werden aufgestellt und die chinesischen Reisegruppen nehmen zu. Auf dem That Luang Platz soll dann auch die Miss Luang Prabang gewählt werden.

Heute besuchen wir nochmals ein paar Klöster. Wir kommen an einer Tankstelle vorbei. Dort stehen recht viele Mopedfahrer an. Es sieht konfus aus, aber keiner scheint zu drängeln oder rumzumotzen. Das würde ich gerne mal in Deutschland erleben.

Wat Wisunarat

Im ersten Wat zahlen wir 20000 Kip pro Nase und dürfen rein. Wat Wisunarat gilt als ältestes Kloster in Luang Prabang. Auf dem Gelände sind noch 2 weitere Klöster und ein großes Stupa That Makom.

Im Tempel beten 2 Frauen und haben Opfergaben dabei. Um die riesige Buddhafigur stehen noch hunderte andere drum herum. Einige sind sehr alt und viele sind echt toll. Ich glaube hier stehen die schönsten Buddhafiguren des Landes. Es stört niemanden wenn man fotografiert – solange man sich anständig benimmt. Das ist sehr angenehm.

Nach einer ausgiebigen Fotosession suchen wir ein kleines Wat was hier hinter Häusern versteckt liegen soll. Manchmal muss man sich auch in die kleinen Gassen wagen um an Kleinode zu kommen. Das Wat ist nicht soo schön und der Tempel auch geschlossen, aber irgendein schönes Detail findet sich immer.

Weiter geht’s am Nam Khan entlang. Am Zusammenfluss von Nam Khan und Mekong gibt es eine Pause mit Café und Wasser.

Heritage House

Im Reiseführer haben wir ein Heritage House gefunden das wir noch nicht kennen. Es ist ein Museum in dem man erfährt wie die Laoten früher gelebt haben. Hauptattraktion ist ein tolles Stelzenhaus das man besichtigen kann. Es gäbe verschiedene Workshops zu den Themen Bambusflechten, Kochkurs oder Traumfänger herstellen. Im Moment aber scheinbar gerade nicht. Wäre auch nicht ganz billig; die Preise dafür sind in US$ angeschrieben. Der Eintritt von 50000 Kip ist auch deutlich mehr als in Wats.

Kurz vorm Hotel steht plötzlich ein Zelt auf der Straße und blockiert eine Straßenhälfte was offensichtlich niemanden stört. Die Livemusik dröhnt anständig laut. Es scheint eine Hochzeit oder sowas zu sein.


Das letzte Abendessen naht

Auf Wunsch eines einzelnen Herren gehen wir in die schmale Gasse mit den Essensständen. Wir holen uns wieder das frittierte Gemüse und diesmal eine typische Wurst von hier. Dazu 2 Beer Lao. Einzig die Chinesen, die wie immer sehr laut sind, stören. Wir hoffen inständig, dass die Chinesen die Lust an Luang Prabang verlieren. Das wäre der Tod dieses beschaulichen Städtchens. Wir gönnen den Laoten Wohlstand, Bildung, Infrastruktur und vieles mehr, aber nicht die Chinesen als Urlauber!

Wir können nicht umhin nochmals über den Nachtmarkt zu gehen und etwas einzukaufen. Wir werden es bestimmt bei der einen oder anderen Gelegenheit zeigen 😁.

In einem Bistro gönnen wir uns einen gut gekühlten Vionier zum Abschied.

Tschüss Luang Prabang 🫤

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