Heute morgen müssen wir uns etwas beeilen. Der Bus kommt um 7:47! Also Frühstück nur huschhusch. Ein letzter Blick auf den See muss aber vorher noch sein.

Für die 32km von Ribčev Laz nach Lesce bezahlen wir pro Nase 3,30€. Wir sitzen ganz vorne im Bus und haben den besten Blick. Es ist schon ne tolle Landschaft!
In Lesce erreichen wir natürlich den Bus nach Kranjska Gora nicht. Das war uns bei den Ankunft- und Abfahrtzeiten klar. Es ist einfach zu knapp. So sitzen wir am Bahnhof in Lesce für eine Stunde im Bahnhofscafé und nutzen die Zeit zum Kartenschreiben. Wenn wir einen späteren Bus genommen hätten, wäre die Wartezeit allerdings 3h gewesen. Also dann besser so.



Im Bus von Lesce nach Kranjska Gora bezahlen wir für die 37km 3,70€. Beides mal also etwa 10 Cent/km. Da kann man nix sagen. Wieder bekommen wir den Platz ganz vorne. Auf der Hälfte der Strecke merken wir, daß wir auf den Behindertenplätzen sitzen. Deswegen waren die immer frei! Peinlich!
Unser Auto steht unversehrt auf dem Parkplatz, es scheint aber in der Nacht sehr viel geregnet zu haben, und wir düsen los. Es ist noch recht früh und wahrscheinlich ist das Zimmer in Ljubljana noch nicht bezugsfertig. Deshalb machen wir in Radovljica einen Zwischenstop. Das ist ein hübscher kleiner Ort inmitten toller Landschaft. Dort stiefeln wir durch die Gassen, gönnen uns einen Café und ein total leckeres Eis.




Dank Lola finden wir das Ibis Hotel Centre problemlos. In der Beschreibung stand, daß man das Auto vorm Hotel parkt, kurz zur Rezeption geht, sich dort eine Parkmarke fürs angeschlossene Parkhaus holt und dann das Auto dort unterbringt. Dass die Rezeption im 7.Stock ist, der Aufzug ewig braucht und es dann auch noch etwas dauert stand da nicht. Naja – es klappt. Auf -3A darf man für 22€ pro Tag parken. Der Aufzug bringt uns auf Ebene Null, dann läuft man um den Block herum um wieder vor dem Aufzug zum 7.Stock zu stehen. Einfacher geht’s nicht.
Im 7.Stock ist nicht nur die Rezeption, sondern auch der Frühstücksbereich, eine Bar und eine Küche. Beim Herumlaufen bemerken wir ‚Zimmer‘ die sehr klein sind und offensichtlich kein Fenster haben. Sie nennen das ‚Tents‘ und das Gemeinschaftsbad ist auf einem langen Flur. Interessant!
Nach einer Dusche ziehen wir wieder los und erkunden Ljubljana-Downtown. Das Wetter ist eigentlich zu heiß für einen Stadtbesuch, aber es ist ganz schön was los. Wir schlendern ohne direktes Ziel umher. In einer Seitengasse finden wir ein Restaurant für heute Abend.









Immer mehr Leute strömen in die Stadt. Gegen Abend laufen wir in das Restaurant und wundern uns über die geänderte Speisekarte. Offensichtlich hatten wir auf die Lunchkarte geschaut. Es gefällt uns aber trotzdem so gut das wir bleiben. Man sitzt mitten auf der Straße und schaut den Umherlaufenden zu. Genau unser Ding. Wir nehmen das Rote Bete Carpaccio, Fischstew und Muschelrisotto. Alles Perfekt!
Auf dem Weg zurück zum Hotel nehmen wir den Weg am Fluss Ljubljanica entlang. Mein lieber Schwan. Hier steppt der Bär; hier will man gesehen werden! Uns ist das etwas zu viel Trubel.