Heute Morgen ist der See verschwunden! Der Dunst bzw. Nebel ist so dicht, daß man nicht weit sehen kann. Bis wir angezogen und draussen sind ist das Spektakel schon fast vorbei. Schade.


Die letzte Wanderung führt uns einmal um den See herum; mit einem Abstecher zum Slap Savica, einem sehenswerten Wasserfall auf der Westseite.
Die Sonne brennt schon sehr früh und wir sind froh, daß der Weg ohne Steigung ist und oft im Schatten liegt. Hie und da sind sogar Frühaufsteher am Wasser und sonnenbaden, schwimmen, paddeln oder angeln. Immer wieder hat man eine schöne Sicht auf das gegenüberliegende Bergmassiv.


Nach der Hälfte der Strecke geht es zum Wasserfall Slap Savica ab. Jetzt geht es durch einen tollen Wald bergauf. Es läuft sich jetzt nicht mehr so leicht. An einer Stelle, normalerweise stürzt hier Wasser den Berg runter, müssen wir über dicke Wacken balancieren.


Wir gelangen an einen Parkplatz der gut gefüllt ist. Der Eintritt zum Wasserfall ist heute frei! Nun beginnt der schweißtreibende Teil. Über unzählige Steinstufen quälen sich alle hoch. Es ist unfassbar wie viel man schwitzen kann. Selbst Elke – und das will was heißen.
Oben angekommen muss man sich den schmalen Platz mit den Selfiejüngern teilen und warten bis man zum Zuge kommt. Der Abstieg geht komischerweise ratzfatz. Auf halber Strecke treffen wir die 3 Aussies. Die sind mit dem Boot an das hiesige Ufer gefahren.

Wieder auf dem Parkplatz gibt’s ein isotonisches, alkoholfreies Radler, ein Wasser und einen Café.
Weiter geht es an den See zurück und auf der Südseite zum Hotel. Die Füße sind platt und schmerzen nach 100km in den 6 Tagen und so langsam hab‘ ich keine Lust mehr.
Bis zum Abendessen entspannen wir auf dem Bett liegend mit lesen. Sehr angenehm. Wir wissen noch nicht so Recht wohin heute Abend. Das Wetter hat umgeschlagen und es sind wieder Gewitterwolken zu sehen. Die Auswahl an Restaurants, die uns zusagen, ist überschaubar und so entscheiden wir uns für das selbe wie gestern.
Auf dem Weg dahin sitzen die 3 Australierinnen im Imbiss neben dem Hotel und nehmen ihren Aperol ein. Natürlich müssen wir ein wenig mit ihnen schwätzen. Sie nennen uns Hardcore Germans, wir sie Aussie Girls. Morgen reisen sie nach Triest und von dort über Mailand und Bangkok zurück nach Melbourne. War nett sie kennen gelernt zu haben.
Elke nimmt heute die interessanterweise panierte Lachsforelle und ich noch Mal die ’normale‘ Forelle mit viel Knoblauch. Einfach lecker.
Danach leisten wir uns noch 2 Chardonnay mit Seeblick und bei einem Eis eine kleine Runde zur Verdauung. Außer einigen heftigen Windböen und dunklen Wolken ist das Gewitter (bisher) ausgeblieben.