Vientiane

Das Frühstück im Bloom Boutique Hotel findet im Erdgeschoss in einem schnuckelig eingerichtetem Raum statt. Hier sind, wie auch in der Rezeption, alte Kameras ausgestellt, die man sogar anfassen darf. Ein schöne Yashica hat es mir angetan.

Der Café ist nicht der Brüller; was aber an der Zubereitung und nicht am Café selbst liegt. Dafür ist die Suppe ein Gedicht!

Keine 5 Minuten von uns weg ist eines der schönsten Klöster das wir gesehen haben. Das Wat Si Saket gefällt uns, weil es durch Gänge voller Buddhafiguren vom Rest der Welt abgeschottet ist. Fotografisch ein Desaster. Nur im Tempelinnenraum mit wunderschönen Wandmalereien darf man nicht fotografieren.
Es sind auch nur wenige andere Menschen da und die Atmosphäre ist herrlich ruhig.

Danach gehen wir auf der Prachtstraße Richtung Shoppingmalls um nach einer Tastatur zu sehen. Dort wird ziemlich viel angeboten, aber keine Tastaturen. Aber es gibt sehr viele Stände mit tollen Stoffen für die typischen Kleidungsstücke. Goldschmuck scheint auch sehr beliebt zu sein.

Danach ist uns nach einer Pause und einem Café. Wir verlaufen uns zwar ein wenig, aber das macht ja nichts weiter. Gott sei Dank ist es nicht soo heiß wie gestern prognostiziert.

Am That Dam gibt es eine alte, fast verfallene Villa in der ein Café eröffnet hat. Der Café ist super und im Garten gibt es kommode Sitzgelegenheiten. Viele kommen hier her um zu fotografieren. Scheint bekannt zu sein.

Nun schlängeln wir uns durch ein paar Straßen und finden einige tolle Geschäfte die handgemachte Dinge aus Laos anbieten. Darunter hauptsächlich handgewebte Kleidung, Kissenbezüge, Decken, Schals und Untersetzer. Wirklich tolle Muster und Stoffe. Besonders ausgefallen finden wir die handgenähten Tiere die manchmal wie Monster aussehen.

In einer Seitenstraße probieren wir einen frischen Melone-Limette-Minze-Saft. Lecker.

Neben dran läuft der Motor eines Ferraris, der, während der Besitzer zu Mittag isst, geputzt wird. Der Motor muss natürlich laufen, weil sonst die Klimaanlage nicht geht. Und in ein aufgeheiztes Auto einzusteigen geht gar nicht.
Hier steht auch ein italienisches Wohnmobil welches wir gestern Abend schon gesehen hatten. Das ist mal ein Weg bis hierher……

Der Hunger treibt uns nach draußen in die Hitze. Wir gehen durch das Kloster in unserer Straße Richtung Mekong zum Nachtmarkt. Die Händler fangen gerade an aufzubauen während eine durchdringende Stimme über Druckkammerlautsprecher irgendwas verbreitet.

Heute Mittag haben wir ein Restaurant gesehen dass uns gefallen hat. Dort bestellen wir Rind mit Knoblauch und Chili sowie Nudeln mit Tintenfisch. Bekommen tun wir seeehr viel Knoblauch und Chili mit Rind und Elkes Nudeln mit Pfefferschoten und zusätzlich Chili. Wir essen ja gerne scharf, aber das ist dann doch etwas zu viel. Lecker ist es dennoch.

Unweit des Restaurants ist der hiesige Essensmarkt und da ist der Teufel los. Hier gibt es wirklich alles. Meeresfrüchte in Hülle und Fülle. Wo kommt das bei den Temperaturen in den Mengen her? Sogar Austern werden vertilgt. Geröstete Heuschrecken und Maden liegen neben Hühnerfüßen und irgendeiner gegrillten Schweineinnerei. Natürlich gibt es auch ganz normale Sachen wie Schweinebauch, frisches Gemüse, Obst und Sushi. Das Sushi ist mit Mayo verfeinert. Es sind immer noch über 30°C.

Da ist ein Beer Lao Dark eine willkommene Erfrischung.

2 Antworten auf „Vientiane“

  1. Die Zeichnen keine Pläne, das machen nur die Deutschen! 🥸Dafür haben die schon schnelles Internet bevor wir auch nur ein Stück Glasfaser verlegt haben . . . .

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